Online-Betrug und Deepfakes: So schützt du dich
Kurz gesagt: Online-Betrug und Deepfakes
Betrugsmaschen werden immer ausgefeilter, besonders durch Deepfake-Technologie, wodurch es schwieriger wird, zwischen echt und gefälscht zu unterscheiden. Die Forschung von McAfee zeigt, dass Menschen täglich mit mehreren Betrugsversuchen konfrontiert werden und ein erheblicher Teil der Opfer tatsächlich Geld verliert. Indem du wachsam bleibst, Warnsignale erkennst und Sicherheitssoftware wie McAfee+ Premium nutzt, kannst du dich besser vor Online-Betrug schützen.
Betrug und Online-Scams sind seit Jahren ein Problem, doch durch neue Technologien werden sie immer raffinierter. Besonders Deepfake-Videos und gefälschte Audioaufnahmen erschweren es, echt von unecht zu unterscheiden. Im Dezember 2024 führte McAfee eine Umfrage unter 5.000 Menschen aus verschiedenen Ländern durch – die Ergebnisse zeigen das enorme Ausmaß des Problems. In diesem Blog werfen wir einen Blick auf die Zahlen und geben Tipps, wie du dich schützen kannst.
Wie groß ist das Problem?
Die Forschung von McAfee zeigt, dass eine durchschnittliche Person täglich mit 12 Betrugsversuchen konfrontiert wird. In den USA liegt die Zahl sogar bei 14 Scams pro Tag. Das bedeutet, dass du ständig wachsam sein musst, denn Betrüger nutzen zahlreiche Methoden, um an dein Geld oder deine persönlichen Daten zu gelangen.
Eine weitere alarmierende Statistik: 59 % der Befragten gaben an, dass sie selbst oder jemand, den sie kennen, Opfer eines Online-Betrugs geworden sind. Von denen, die gezielt betrogen wurden, berichteten 87 %, dass sie tatsächlich Geld verloren haben. Bei 33 % der Opfer lag die verlorene Summe bei 500 US-Dollar oder mehr.
Deepfakes: die neue Generation des Betrugs
Deepfakes sind täuschend echte Videos oder Audioaufnahmen, die mit künstlicher Intelligenz (KI) erstellt werden. Betrüger nutzen diese Technologie, um sich als bekannte Personen oder sogar als deine Freunde, Familie oder Kollegen auszugeben.
Für nur 5 US-Dollar und innerhalb von 10 Minuten können Betrüger ein überzeugendes Deepfake erstellen. Dadurch wird Betrug und Identitätsdiebstahl immer einfacher. Und obwohl nicht alle Deepfake-Videos für Betrugszwecke verwendet werden, sind sie weit verbreitet. Laut amerikanischen Befragten tauchen die meisten Deepfake-Videos auf folgenden Plattformen auf (prozentualer Anteil der Meldungen):
- Facebook: 68 %
- Instagram: 30 %
- TikTok: 28 %
- X (ehemals Twitter): 17 %
- Snapchat: 13 %
- WhatsApp: 12 %
- Telegram: 11 %
- LinkedIn: 6 %
- Discord: 5 %
Häufige Betrugsmaschen: die Warnsignale erkennen
McAfee hat festgestellt, dass weltweit 25 verschiedene Betrugsarten gemeldet wurden. Hier sind die häufigsten Betrugsmaschen:
- Gefälschte Paketbenachrichtigung
- Falsche Lieferstatus-Meldung
- Account-Verifizierungsbetrug
- Sonderangebot-Betrug
- Gefälschte Rechnung
Betrüger geben sich immer häufiger als große Unternehmen wie Apple, Microsoft oder Amazon aus – oder sogar als dein Sohn oder deine Tochter, die dringend Geld benötigt. Die Betrugsmaschen werden immer persönlicher und überzeugender, sodass selbst Menschen, die glauben, niemals darauf hereinzufallen, Opfer werden können.
Wie erkennst du einen Deepfake oder Betrug?
Einen Betrug oder Deepfake zu identifizieren ist nicht immer einfach, aber es gibt einige Warnsignale:
- Unrealistische Versprechen – Zum Beispiel extrem hohe Rabatte oder Angebote, die zu gut erscheinen, um wahr zu sein.
- Ungewöhnliche Bilder – Achte auf unnatürliche Hauttexturen, verschwommene Hintergründe oder verzerrte Gesichter in Videos.
- Verdächtige Webseiten-Links – Überprüfe, ob eine URL zu einer offiziellen Website führt. Achte auf die richtige Domain (z. B. amazon.com statt amaz0n.biz).
- Übertrieben perfekte Bilder oder Videos – Deepfakes sehen manchmal zu perfekt aus.
- Unnatürliche Stimmen – Klingt eine Stimme roboterhaft oder unpassend? Sei vorsichtig.
- Probleme mit der Lippenbewegung – Passt die Mundbewegung nicht zu den gesprochenen Worten? Dann könnte es sich um ein Deepfake handeln.
- Abweichungen im Branding – Stimmen Logos, Farben und Stile einer E-Mail oder eines Videos mit dem echten Unternehmensdesign überein?
Tipps zum Schutz vor Betrug
Glücklicherweise gibt es einfache Maßnahmen, um das Risiko zu minimieren, Opfer eines Betrugs zu werden:
- Überlege, bevor du klickst – Prüfe Links und E-Mails sorgfältig, bevor du darauf klickst.
- Sei besonders vorsichtig in sozialen Netzwerken – Betrüger verwenden Fake-Profile, um Menschen zu täuschen.
- Überprüfe Videos auf Fehler und Verzerrungen – Besonders in den Augen, Zähnen oder an den Rändern des Gesichts.
- Höre genau auf Stimmen – Klingt jemand plötzlich anders als gewohnt? Sei misstrauisch.
- Nutze Sicherheitssoftware – Gute Antivirensoftware hilft, verdächtige Dateien oder Websites zu erkennen und zu blockieren. Besonders Software mit Scam Protection wie McAfee+ Premium.
Bleib wachsam und schütze deine Daten
Online-Betrug ist ein wachsendes Problem und wird immer ausgeklügelter. Durch Deepfake-Technologie wird es für Betrüger leichter, sich als andere Personen auszugeben, wodurch viele Menschen trotz zunehmendem Bewusstsein darauf hereinfallen.
Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen und einem wachsamen Blick für verdächtige Nachrichten kannst du das Risiko minimieren, Opfer zu werden. Möchtest du noch besseren Schutz? Dann solltest du eine zuverlässige Sicherheitssoftware wie McAfee+ Premium in Betracht ziehen, die verdächtige Aktivitäten erkennt und blockiert.
Dieser Blog basiert auf einer Studie von McAfee. Weitere Informationen findest du in der PDF-Datei: The State of the Scamiverse.

